RCRCM Sunbird – Baubericht – Prolog

Letzte Änderung: 21.07.2016 

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Dass wir hier bei Flying Tom eine konsequente und gradlinige Flottenpolitik betreiben, ist ein Gerücht. Und falsch. Unser Hangar ist ein Sammelsurium von Zufallskäufen, wirklichen und vermeintlichen Schnäppchen, Lieben auf den ersten Blick, Rettungsaktionen und Mode-Erscheinungen.

Kein Wunder, war die Beschaffung der RCRCM Sunbird auch nicht das Ergebnis einer minutiösen Bedarfsanalyse mit anschliessender Evaluation. Wir brauchten eigentlich nur einen Transportkoffer für unsere E-Tomcat.

Die Web-Recherche förderte ein Angebot bei Hebu zu Tage. Zum Dauertiefpreis von CHF 129.- war da der passende Behälter zu erstehen. Und jetzt kommt’s: Bei gleichzeitigem Kauf eines RCRCM-Seglers zum Koffer würde ein zusätzlicher Rabatt von CHF 50.- gewährt. Summa summarum also noch läppische CHF 79.-, so gut wie geschenkt.

Über die Schweizer Tugenden und Flying Tom’s Einstellung zu Geld wurde hier schon berichtet (Siehe z.B. Gib dem Kaiser, was des Kaisers ist! oder Einkauf im “Feindlichen Ausland”). Somit war klar, dass auch diese Ernte eingefahren werden musste. Aber selbst uns erschien es als Overkill, nochmal eine teure E-Tomcat zu kaufen, nur um den Rabatt für einen E-Tomcat-Transportkoffer zu bekommen.

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Beim Durchblättern des RCRCM-Katalogs erinnerten wir uns daran, dass wir gelegentlich über die Anschaffung einer kleinen, robusten „Hangfräse“ nachgedacht hatten. Klein soll sie sein, dass sie ohne grosse Logistik immer im Auto mitgenommen werden kann. Und robust, dass sie auch bei ruppigen Hangflugverhältnissen, wenn alle anderen die Segel schon gestrichen haben, eingesetzt werden kann.

Somit war das geklärt: Die Sunbird, selbstverständlich im widerstandsfähigeren, aber etwas teureren Voll-CFK.

Es stand nicht ohne weiteres zu erwarten, dass die nach Spannweite und Preis relativ kleine Sunbird den Rabatt für den grossen E-Tomcat-Koffer locker machen könnte. Die Leute von Hebu zeigten sich auf Anfrage aber grosszügig, solange wir wirklich die Version in Carbon und nicht etwa in billigem Glas orderten.

Gesagt, getan. So machten wir uns an einem für den Sommer 2016 typischen verregneten Samstagmorgen für die Abholung auf den Weg in die schöne Biosphäre Entlebuch. Denn das war ja zum Vorneherein klar: Den horrenden Sperrgut-Zuschlag für den Versand unseres Koffers wollten wir nicht bezahlen.  [Weiterlesen ⇒]

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