Nine Eagles Sky Climber

Letzte Änderung: 07.10.2017

Übersicht

Abmessung Spannweite 2’008 mm, Länge 1’210 mm skyclimber
Gewicht Herstellerangabe: 950 g
gemessen (komplett, mit 1800er-Akku und Telemetrie): 1’010 g
Schwerpunkt Herstellerangabe: 65 – 70 mm
aktuell: 66 mm
Werkstoff EPO-Schaum
Motor Brushless Outrunner 1.000 kV (original)
Regler 20A , BEC (original)
Akku original: 3s-Lipo, 1800 mAh
alternativ: 3s-Lipo, 1600 mAh
Servo 4 x Nine Eagles NE-R55 15 (NE406515001A mit 150 mm Kabel für Seite und Höhe, NE406515002A mit 450 mm Kabel für Quer), original, 9 g
Empfänger Spektrum AR6255 6-Kanal (Das ist ein Empfänger für Carbon-Rümpfe, was für die Sky Climber nicht nötig wäre. Der war halt grad verfügbar.)
Telemetrie Modell dient als Versuchsträger für Telemetrietests.
Komponenten: Spektrum TM1000, Spektrum GPS und Spektrum Vario
Besitzer Chefingenieur

Galerie

Rechts: Grün = Steuerbord, rot = Backbord. Die grossen „Positionslichter“ zeigen die Fluglage auch für jene Piloten an, welche etwas an den Augen haben (siehe Blog-Beitrag „La vue c’est la vie“)

Review

Das Flugverhalten ist gutmütig und stabil und damit anfängertauglich. Beim gemächlichen Segeln lässt sie sich ausgezeichnet nur mit dem Seitenruder steuern und legt sich trotzdem angenehm in die Kurve. Wir verwenden sie gerne für entspanntes Feierabendfliegen oder auch fürs Hangfliegen bei nicht allzu viel Wind. Starken Wind und vor allem die typischen Böen im Schweizer Mittelland mag sie weniger. Wegen den Winglets fällt sie dann bei Seitenwind schon mal unerwartet von den Schienen.

Die Flügel werden über ein 8×1100 mm Karbon-Rohr verbunden und mit zwei Clips auf der Unterseite ausserhalb der Querruder-Servos gesichert. Diese anfänglich etwas ungewohnte Lösung hat sich bestens bewährt. Sie ist robust und hat doch die nötige Elastizität. So haben wir den einen oder anderen Ringelpietz unbeschadet überstanden. Und die Clips haben wir bisher wider Erwarten auch nicht verloren.

Der Motor hat nicht allzu viel, aber ausreichend „Schub“. Man kann sich gut damit aus der Ebene hochschrauben oder am Hang vor dem Absaufen retten. Wir haben ja keinen Hotliner gekauft. Mehr Power würde sie auch kaum vertragen. Schon jetzt flattert das Leitwerk bei Vollgas derart, dass man sie durch kräftiges Rudern im Zaum halten muss.

Der geräumige Rumpf und die zwei grossen Zugänge durch die Cockpit-Haube und die gut belüftete Klappe auf der Unterseite macht sie bei Flying Tom zum idealen Versuchsträger für Elektrik und Elektronik. Da haben wir alles drin, was gut und teuer ist: Telemetrie, Logger, Vario, GPS, Backup-Guard, etc.

Die Klappe zum Elektronikschacht sammelt wegen den Lüftungsöffnungen beim Landen im Grünen Dreck, Gras und Tau. Da muss ab und zu rausgeputzt werden. Beim Fliegen über einer feuchten Wiese stopfen wir ein zerknülltes Haushaltspapier oder ein Tempo in den Schacht.

Die Sky Climber ist ab Werk mit allerlei Zierrat beklebt, dessen Form- und Farbgebung die Herkunft aus dem asiatischen Kulturkreis nicht verhehlen können. Na ja, mit etwas Kitsch können wir leben. Leider sind die Unterseiten leer ausgegangen. Da sich das reine Weiss nicht gegen eine geschlossene Wolkendecke abhebt, haben wir ein wenig nachgemalt.

Log


2013: Gekauft bei Hobbynet


2013: Originalen Nine-Eagles-Empfänger entfernt. Umgerüstet auf Spektrum mit AR6255.


06.07.2015: Diverse Umbauten

  • Original eingeklebtes Akku-Brett herausgelöst und auf neu eingeklebte Abstandhalter geschraubt, damit zwischen Rumpfboden und Akku-Brett ein Zwischenraum entstand.
  • Regler und „Kabelsalat“ im Zwischenraum unter dem Akku-Brett verstaut
  • Telemetrie eingebaut.

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